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Die Crete Senesi
Landschaft der Crete Senesi liegt südlich von Siena in der Toskana und umfasst die Gemeinden, Buonconvento, Asciano, Rapolano Terme, San Giovanni d'Asso und Monteroni d'Arbia. Die Crete Senesi ist stark durch Erosion geprägt und bis auf zwei grüne Flusstäler recht karg, es gibt sogar eine Wüste innerhalb der Region, die Accona Wüste bei Asciano. Diese Wüste verzeichnet einen jährlichen Niederschlag von nur 600 mm und gehört zu den Badlands.
Der Begriff Badlands bezeichnet ein von tiefen Erosionsrinnen zerfurchtes Gelände in besonders trockenen Regionen. In der Crete Senesi entstehen die tiefen Furchen durch die Verwitterung von Ton, hier Mattaione genannt. Die Erosionsfurchen bilden sich vorwiegend an den Südhängen und werden Calanchi genannt. Charakteristisch für diese Landschaft sind auch die recht flachen, weißen Hügel ("Biancane"), die schmale Furchen und keine Vegetation aufweisen. Durch den Einsatz von landwirtschaftlichen Maschinen geht seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts die Zahl dieser Biancane stark zurück.
Kloster Monte Oliveto Maggiore
In der Nähe von Buonconvento liegt auf einem Hügelrücken das Mutterkloster des Olivetaner Ordens, Monte Oliveto Maggiore. Die Olivetaner sind eine Kongregation des Benediktinerordens und wurden Anfang des 14. Jahrhunderts von Edelleuten aus Siena gegründet. Hauptbegründer war Giovanni Tolomei, der sich zusammen mit zwei adeligen Freunden aus dem weltlichen Leben zurückzog und fortan auf dem Hügelrücken lebte.
Mit dem Bau der eindrucksvollen Klosteranlage wurde im Jahr 1387 begonnen, 1514 war der Bau abgeschlossen. Im 14. Jahrhundert legten die Mönche den Zypressenwald um das Kloster an. Monte Oliveto Maggiore ist vor allem wegen der dreistöckigen Loggia und wegen des mit Fresken verzierten Kreuzgangs berühmt. Die Abtei zählt zu den größten und schönsten Klöstern in der Toskana und zieht alljährlich unzählige Besucher in ihren Bann.
Asciano
Die Kleinstadt Asciano mit ihren gut 7.000 Einwohnern hat eine schöne Altstadt aus dem Mittelalter. Sehenswert sind die Kirchen San Bernardino, Sant'Agostino, Sant'Agata und das Monasterium San Cristoforo a Rofeno, das bereits 1031 erwähnt wurde. Asciano ist noch nicht von Touristen überlaufen und so kann man hier noch am ursprünglichen toskanischen Leben teilnehmen. Im Sommer finden in der Stadt viele Feste, Konzerte und Veranstaltungen statt.
Buonconvento
Die Stadt Buonconvento liegt an der Mündung des Flusses Arbia in den Ombrone unweit der berühmten Weinstadt Montalcino. Auch in Buonconvento spielt der Weinanbau eine wichtige Rolle. Sehenswert ist die Altstadt aus dem 14. Jahrhundert, die noch sehr gut erhalten ist. Umgeben ist das Stadtzentrum von einer imposanten Stadtmauer mit einem meterhohen Holztor. Im Museum für sakrale Kunst sind Werke von sienenser Meisterschülern ausgestellt, die aus den Kirchen im Arbiatal stammen. Ebenfalls sehenswert ist das Museo della Mezzadria, das sich mit der Halbpacht in der Landwirtschaft befasst.
San Giovanni d'Asso
Das Dorf San Giovanni d'Asso liegt idyllisch auf einem Hügel. Von der Burganlage hat man einen wunderbaren Blick auf die Umgebung, besichtigen kann man den Burghof. Ein Muss für Feinschmecker ist das Trüffelmuseum, das sehr modern und anschaulich aufgebaut ist. In der Gegend um San Giovanni d'Asso werden die kostbaren Knollen, darunter auch der seltene weiße Trüffel, ab Mitte Oktober gesammelt.
Rapolano Terme
Bekannt ist die kleine Stadt Rapolano Terme für ihre Travertin-Vorkommen und natürlich, wie der Name schon andeutet, für ihre Thermalquellen. Es gibt zwei luxuriöse Thermalbäder: Antica Querciolaia ist das ältere, San Giovanni Terme das jüngere der beiden Bäder. Beide bieten ein breites Spektrum an medizinischen Anwendungen, Wellness, Schönheitsbehandlungen und Sportmöglichkeiten.
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